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Let´s talk about... TEMPEL


Heutzutage wird der Name „Tempel“ oft für S3x positive Veranstaltungen verwendet.

 

Viele Veranstaltungen, die sich selbst als „Tempel“ bezeichnen (und viele Menschen, die Tempel besuchen), konzentrieren sich stark auf die Erforschung, Heilung oder Erfüllung von Sexualität und lassen gleichzeitig einen wichtigen Aspekt außer Acht, der alles verändern kann.

 

 

Gedanken über Tempel von Simon Paul Sutton und Sylvi Cares:


 



 


Traditionell gelten Tempel in vielen Kulturen als einer der wichtigsten Orte.

Tempel nehmen in den Köpfen und Herzen vieler Menschen einen wichtigen Platz ein und werden oft als Symbol der Hoffnung gesehen.

Sie werden als heilige Orte wahrgenommen, an die wir gehen können, um uns mit dem Universum, Gott, oder welchen Namen wir auch immer unserer Vorstellung von einer größeren Macht geben, zu verbinden.

Für viele bietet ein Tempel in schwierigen Zeiten einen Zufluchtsort.

Tempel sind Orte, an denen wir Gelübde und Versprechen ablegen, Initiationen empfangen und in Gemeinschaft Zeremonien durchlaufen, wo wir Kraft tanken um Herausforderungen zu meistern und wo wir vielleicht andere Perspektiven unserer eigenen Wahrheit bekommen, wo wir um Orientierungshilfe beten.

 


In einem Tempel geht es nicht um Sex.

 

Aber es geht auch NICHT nicht um Sex.


 

Natürlich ist es möglich, Sexualität mit Tempelbewusstsein zu erforschen.

Wir glauben, dass diese Räume großartige Möglichkeiten für Erkundungen und Erlebnisse bieten. Sie spielen sicherlich für viele eine wichtige Rolle beim Lernen und Wachstum!

Wir sind froh, dass es diese Räume gibt und dass sie rund um den Globus expandieren.

 

 

Und gleichzeitig wissen wir, dass es einen Grund dafür gibt, warum die alten tantrischen Schulen ein konsequentes, jahrzehntelanges Studium forderten, bevor die Schüler einen Einblick in die Geheimnisse der heiligen sexuellen Vereinigung mit einem anderen Wesen bekamen.

 

Weil es eben nicht nur darum geht.

 

Das ging es eigentlich nie.

 

 

Dennoch bieten Tempel eine einzigartige Gelegenheit, uns selbst auf eine Weise zu begegnen, wie es nicht möglich wäre, wenn die Sexualität außen vor bleibt.

 

Im Tempel können wir langsam Schicht für Schicht abstreifen, was Sex nicht ist, und offenbaren, was Eros ist.

 

Eros ist unsere Lebensenergie.

 

Die Verbindung zu unserem Eros ist eine Meditations- und Medizinreise und untrennbar mit Sex verbunden, und doch ist es kein Sex.

 

Ein Tempel lädt uns ein, unsere Vorstellung davon, was Sex ist, völlig neu zu orientieren.

 

Wir haben die Möglichkeit, neu zu definieren und zu gestalten, was es bedeutet, unsere erotische Souveränität zu verkörpern.

 

Wir haben so viele Dinge mit Eros vermischt und verwechselt:

Unser Bedürfnis nach

 

Wertschätzung

 

Liebe

 

Erfolg

 

Intimität

 

Verbindung

 

Ekstase...

 

sogar Vereinigung mit dem Göttlichen.

 

 

Unbewusst denken und projizieren wir, dass Sex dafür da ist.

 

Wenn wir aber die Schichten abstreifen und erkennen, dass uns diese Dinge in jedem Moment, in jedem Atemzug, in uns selbst vollständig zur Verfügung stehen …

 

Wie definieren wir dann Sex neu?

 

 

Für uns ist Temple ein Ort, um all dies und noch mehr zu erkunden ...

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